Ein Blick nach Finnland

Manchmal lohnt ein Blick in die Ferne um selbst besser zu verstehen, dass Beteiligung selbstverständlich sein kann. Deshalb hier ein Blick nach Finnland:

Herzstück der Jugendbeteiligung ist das Jugendgesetz von 2006: “the opportunity to participate in the handling of issues relating to local and regional youth work and policy must be provided for young people. Additionally, young people must be heard during the handling of issues concerning them.“
(im Finnischen Original: „Nuorille tulee järjestää mahdollisuus osallistua paikallista ja alueellista nuorisotyötä ja -politiikkaa koskevien asioiden käsittelyyn. Lisäksi nuoria on kuultava heitä koskevissa asioissa.“ unter: http://www.finlex.fi/fi/laki/ajantasa/2006/20060072 Übersetzung bei Feldman- Wojtachni, Greschel, Helmisari et al… Seite 20)

„According to Vainila, the Finnish Youth Act’s frequent use of “must” suggests strong obligation. Another strong element is the clear definition of the areas where young people must be given an opportunity to participate, namely issues relating to local and regional youth work and policy. Young people must also be heard in issues that specifically concern young people“ (Feldman-Wojtachni, Greschel, Helmisari et al… Seite 20)

Das Finnische Jugendrecht wird allgemein als vorbildlich angesehen. „Am Beispiel finnischer Jugendpolitik sieht man eines der Ergebnisse „Es wurde das Jugendgesetz entsprechend geändert und die Kommunen sind nun verpflichtet, sich aktiv für die Partizipation Jugendlicher einzusetzen“ Deutschland könne hier viel von Finnland lernen, sagt Meggers.“
(Ergebnisdokumentation „Stärkung der Demokratie – Stärkung von Jugendlichen am 24. und 25. 2.2010 in Oberhausen“, Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Seite 8)

Sowie der Child Welfare Act (417/2007) „Section 6 states that when planning and deve- loping municipal services intended for children, young people and families with children, special consideration must be given to the needs and wishes of children and young people“

Hoffen wir, auch bald in Baden-Württemberg so vorbildiche Regelungen zu finden.

(Der Artikel ist zum großen Teil ein Auszug aus der Wissenschaftlichen Hausarbeit von Sebastian Müller)

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